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Der Flamingo

Der Flamingo (Phoenicopteridae) ist ein rosaroter Vogel mit langem Hals. Es ist der einzig bekannte Vogel, der im Rudel jagt und dabei an Land, im Wasser und in der Luft Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 102 Km/h erreichen kann. Als polyamoröser Einzelgänger hat er sich mittlerweile über den gesamten Erdball ausgebreitet.

Flamingo
Der Flamingo bringt die Satire Nachrichten

Ursprünglich in Afrika beheimatet konnte er sich als hervorragender und konditionierter Flieger, bis weilen auch als blinder Passagier auf Containerschiffen, bis in die letzten Winkel aller Kontinente verbreiten. Als letzten „weißen Fleck“ konnte er vor über 1000 Jahren sogar den Süd- und Nordpol, sowie Alaska besiedeln und wurde dabei zum direkten Futterkonkurrent des Eisbären. Aufgrund der weißen Federfarbe der hier lebenden Flamingos werden sie von den Inuit auch Schneeflamingos genannt. Vermutlich liegt das hellere Federkleid an der Eiseskälte dort.

Die rosarote Farbe, der auf den übrigen Kontinenten verteilten Flamingos, rührt von dem Blut, das sie beim verzehren ihrer Beute zu sich nehmen. Durch einen komplexen Stoffwechsel entsteht dabei die hellrote bis rosa Farbe, die sich beim Verdauen der Nahrung in den Federn absetzt. Als Beutetier kommt für den Flamingo jede Art von Großwild in Frage. In Rudeln von bis zu 100 Tieren wird die Beute durch eine Treibjagd erst an den Rand der Erschöpfung getrieben und anschließend durch gezielte Bisse mit den spitzen Schnäbeln erlegt.

Flamingos bei der Jagd
Flamingos bei der Jagd

Bis auf solche Jagdszenen wird der Flamingo jedoch als eher friedfertiges Tier beschrieben, das nur in äußerster Notwehr in aggressives Verhalten umschlagen kann. Wenn nicht gerade beim Mittagsschlaf stehen die Flamingos meistens als größere Gruppe in irgendeinem Gewässer herum und nippen von Zeit zu Zeit am Wasser. Dabei kommt ihnen natürlich der lange Hals zugute, mit dem sie, ohne sich bücken zu müssen, leicht ans erfrischende Nass kommen. Dieses träge und Wasser nippende Verhalten liegt insbesondere daran, dass der Flamingo faul ist und an sommerlichen Tagen einfach gerne ein bisschen in der Gegend herumsteht und die Landschaft genießt. Dadurch spart er Energie, die er für die Jagt und die Paarung benötigt. Das Wasser nippen schützt ihn dabei vor dem Verdursten.

Wenn nicht gerade Paarungszeit ist scheinen die Flamingos nicht sonderlich miteinander zu interagieren, aber sie stehen trotzdem gerne zusammen herum. Manchmal fliegt ein Flamingo oder eine ganze Gruppe los und stellt sich zu einer anderen Gruppe von Flamingos. Vermutlich wird dadurch das Gemeinschaftsgefühl unter den verschiedenen Gruppen gestärkt.

Flamingos beim rumstehen und Wasser nippen
Flamingos beim rumstehen und Wasser nippen

Da Flamingos für den Menschen alle ziemlich ähnlich aussehen und die einzelnen Exemplare somit kaum voneinander zu unterscheiden sind, kann das Alter nur schwer geschätzt werden. Man vermutet aber ein Durchschnittsalter von 20 – 120 Jahren.

 

Satire von Der Flamingo

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