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Mann tritt nach über 40 Jahren aus GEZ (ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice) aus!

Es ist eine kleine Sensation, die sich gestern in einem beschaulichen Dorf nahe Hamburg ereignet hat. Der 75 jährige Rentner Holger Pfaffenheimer hat am frühen Vormittag das ausgefüllte Austrittsformular der GEZ (ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice) auf dem Weg zum Supermarkt in den Briefkasten geworfen und somit nach über 40 Jahren seine Mitgliedschaft bei der GEZ (ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice) aufgekündigt. Soweit nichts ungewöhnliches in einem demokratischen Land, in dem jeder Bürger das Recht auf Vertragsfreiheit genießt. Als damaliger Mitbegründer der GEZ (ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice) ist es im Fall Holger Pfaffenheimer jedoch etwas mehr als nur einer von vielen Austritten. Er war es, der damals als junger Mann, zusammen mit anderen der CDU und SPD nahestehenden Journalisten, die GEZ (ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice) gegründet hat und in den folgenden Jahren als Mitarbeiter im Inkasso Sektor tätig war. Seine breiten Schultern und die stechenden Augen zeugen noch heute von der Überzeugungskraft, die er in jungen Jahren auf GEZ (ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice) Schuldnern ausgeübt haben muss. Aber nur wenige Jahre nach Eintritt der Rente begann Holger an seinem einstigen Lebenswerk zu zweifeln.

Ist die Berichterstattung wirklich so unabhängig und neutral wie sie sein sollte? Wie kommt es, dass der öffentliche Rundfunk zwar offiziell unabhängig arbeitet, aber von der Politik auffallend wohlwollend mit dem Rundfunkbeitragsstaatsvertrag zum Eintreiben von Gebühren begünstigt wird? Warum wird trotz der horrenden Summen aus den Beiträgen zusätzlich Werbung im öffentlichen Rundfunk geschaltet? Ist es in einem medial überfluteten Land tatsächlich nötig viel Geld für teure Schauspieler bzw. Krimisendungen auszugeben, die weder bilden noch informieren? Und ist es für die Qualität der Berichterstattung tatsächlich notwendig, dass ein Intendant des öffentlichen Rundfunks über 30.000 € im Monat bekommt? Sind solche Gehälter nicht eine Verhöhnung der vielen Beitragszahler, die 30.000 € nicht einmal im Jahr verdienen? Sind fast 30 Fernsehsender und über 70 Radiosender tatsächlich nötig um die Bevölkerung mit den wichtigsten Informationen zu versorgen? Wäre das nicht auch mit einem Fernsehsender und einem Radiosender zu deutlich niedrigeren Gebühren möglich? Und warum heißt die GEZ jetzt eigentlich ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice? Wo ist der Service?

Rundfunkbeitrag
Ihr Rundfunkbeitrag!

Holger bekommt die Zweifel zwei Jahre lang nicht mehr aus dem Kopf, immer wieder von seinem monatlichen Beitragsservice von zuletzt 17,50 € an die quälenden Fragen erinnert. Als ihm schließlich bewusst wird, dass er den Großteil seiner Information aus einer nicht öffentlich rechtlichen Zeitung bezieht, trifft er den Entschluss seiner einstmaligen Wirkungsstätte den Rücken zu kehren. Die GEZ (ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice) hat mittlerweile auf den Austritt reagiert und öffentlich Unverständnis über das Verhalten von Holger Pfaffenheimer ausgedrückt. Immerhin habe dieser jahrelang an der Organisation mitverdient und jetzt, wo er sich in den Ruhestand begeben hat, will er mit seinen ehemaligen Kollegen plötzlich nichts mehr zu tun haben. „Dabei sollte er doch am besten wissen“, erklärte die Sprecherin, „dass er die Organisation so leicht nicht loswerden wird.“

 

 

Satire von Der Flamingo; Fotos: Pixabay –

 

Ein Kommentar

  1. Gerlinde Emila Zimmermann Gerlinde Emila Zimmermann 24. Juni 2018

    GEZ auf den Punkt gebracht!
    Man kann auch in Erwägung ziehen, die Gebühren der letzten Jahre als „Wiederholungsgebühren“ verrechnen zu lassen. Gibt ja auch so viele Wiederholungen im Programm 😉

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