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Sesamstraße abgesetzt! Krümelmonster muss Insolvenz anmelden.

Das Ende kam so überraschend, wie es einst für die Sesamstraße begonnen hatte. Als im Jahr 1973 die erste Sendung, aus den USA importiert, im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, war der große Erfolg kaum abzusehen. Speziell konzipiert für Kleinkinder, um sie schon in jungen Jahren an eine mediale Bestrahlung zu gewöhnen, bildete sich schnell ein Fankreis gelangweilter Zuschauer um die Protagonisten Ernie, Bert und wie sie alle heißen. Schon nach wenigen Jahren war die Sesamstraße das Gesprächsthema unter kleinen Kindern überhaupt. Angeführt von Samson, eine Art zotteliger Bär, sorgte eine bunt zusammengewürfelte Gang aus komisch aussehenden Querköpfen mit lustigen Sprüchen für die nötige Unterhaltung. Neben den bereits genannten Stars gehörten zu den Lieblingen der Kinder insbesondere noch Elmo, Bibo und nicht zu vergessen das Krümelmonster.

Absturz und Zerfall der Gruppe

Doch nach vielen Jahren als Kindersendung Nr.1 schien den Spaßmachern der Ruhm langsam aber sicher in den Kopf zu steigen. Vor laufender Kamera wurde sich immer häufiger wegen dem ein oder anderen dummen Spruch eines Kollegen gestritten. Insbesondere Elmo fühlte sich zunehmend von Bibo provoziert, da dieser ihm in angeblich böser Absicht, ein ums andere mal die Pointe versaut habe. Hinter der Kamera soll es sogar mehrmals zu tätlichen Übergriffen zwischen dem einstigen Dream Team gekommen sein. Schließlich war es Oscar, dessen fragiles Nervenkleid allseits bekannt war, der schließlich für den Eklat sorgte. Kurz bevor eine weitere Sendung aufgezeichnet werden sollte, schmiss er nach einem Streit mit Ernie und Bert kurzerhand hin und verließ die Gruppe. Zwei Wochen später warfen auch Elmo und Bibo genervt das Handtuch. Samson konnte die Gruppe offensichtlich nicht mehr zusammenhalten.

Die Sesamstraße endgültig abgesetzt

In der folgenden Zeit wurde ein zunehmender Drogenkonsum unter den verbliebenen Mitgliedern beobachtet. So war es keine Seltenheit, dass einige Mitglieder betrunken und übermüdet zu den Dreharbeiten erschienen oder sich kurzfristig krank meldeten. Gelegentlich musste sogar ein ganzer Drehtag abgebrochen werden, wenn Schauspieler vor Trunkenheit nicht mehr in der Lage waren vollständige Sätze zu sprechen oder am Set eingeschlafen sind. Es dauerte nicht lange und die Zuschauer schalteten genauso schnell wieder ab, wie sie einst begeistert eingeschaltet hatten. Die Einschaltquote sank in kürzester Zeit rapide. Eine Weile schaute sich der Produzent und die Verantwortlichen das Trauerspiel noch mit an, bis sie schließlich die Reisleine zogen und die Dreharbeiten in der letzten Woche, mit sofortiger Wirkung für beendet erklärten. Die letzte Sendung soll am kommenden Freitag ausgestrahlt werden.

Krümelmonster der Sesamstraße
Völlig am Ende: Betrunkenes Krümelmonster

Krümelmonster muss Insolvenz anmelden

Für das Krümelmonster kommt das Ende doppelt hart. Im droht nun neben der Arbeitslosigkeit auch noch die Pfändung seines gesamten Vermögens. Bis zuletzt hatte er, als einer der wenigen verbliebenen Gründungsmitglieder, an ein Überleben der Sendung geglaubt und der Produktionsfirma kurz vor Schluss sogar noch eine private Bürgschaft zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen bereitgestellt. Nach dem endgültigen Ende der Sesamstraße sah er sich daher gezwungen am vergangenem Dienstag einen Insolvenzantrag zu stellen. Ein Großteil seiner privaten Keksbestände wurde bereits von der Polizei beschlagnahmt.

 

Satire von Der Flamingo; Foto oben: Pixabay; Foto rechts: Stefan Schubert (CC BY 2.0) –

 

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